Passend zu diesem Thema hatte ich mir "Winter in Maine" ausgeliehen. Doch das Lesen hat mich einigermaßen verstört, aber auch gelangweilt. Mag sein, dass es sich um "große Literatur" handelt, aber ein Kriminalroman ist es nicht. Wahrscheinlich hatte ich eine völlig falsche Vorstellung.
Inhaltlich würde ich das Buch so zusammenfassen: ein einsamer Waldschrat findet seinen einzigen Freund - seinen Hund - tot im Wald, erschossen. Woraufhin er mit nicht nachvollziehbarer Logik, aber völliger Emotionslosigkeit Menschen umbringt, die seiner Meinung nach für den Tod des Hundes verantwortlich sein könnten. Dazwischen eingflochten ein bisschen Shakespeare und eine Möchtegernromanze aus der Vergangenheit. Buch fertig.
Neee, da empfehle ich lieber "Der Schneeflockenbaum"
von dem niederländischen Autor Maarten 't Hart. Hier ist allerdings der Titel das einzige, was mit Winter zu tun hat. Denn das Buch umfasst eine Zeitspanne von ca 40 Jahren, in der zwei Jungs sich im Kindergarten kennenlernen und große Teile ihres Lebens miteinander verknüpft erzählt werden. Es "passiert" nicht allzuviel in dem Roman, aber ich mag die Erzählweise von 't Hart, seine Sprache, die Behäbigkeit des Erzähltempos und auch die leisen Töne, die mitschwingen.
Übrigens hab ich mich jetzt beim Amazon PartnerNet angemeldet. Sollte euch also mal etwas von dem, was ich empfehle oder verlinke, gefallen und ihr entscheidet euch sowieso zum Kauf, dann würde ich mich freuen, wenn ihr meinem Link folgt, ich bekomme dann für diese Empfehlung eine kleine Provision. Danke!
1 Kommentare:
Ich beneide dich, dass du Zeit zum Lesen hast. Ich mach was falsch...
Kommentar veröffentlichen